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Kundeninterview: „Wenn die eigene Geschichte zum Herzensbusiness wird“

Sabrina Sundermeier spricht über ihren Neuanfang, funktionelles Atmen und den Mut, dem eigenen Herzen zu folgen.

Wenn ein Kundenprojekt zu Ende geht, gehört für mich etwas ganz Wichtiges dazu: das Gespräch danach. Das Feedback meiner Kund*innen ist für mich unglaublich wertvoll. Es hilft mir, meine Arbeit weiterzuentwickeln. Gleichzeitig möchte ich meinen Kund*innen damit auch ein Stück Sichtbarkeit geben – als kleines Dankeschön. Denn hinter jedem Designprojekt steckt auch eine persönliche Story.

Heute erzählt Sabrina Sundermeier von ihrem Weg in die Selbstständigkeit, von ihrem Wunsch nach einem professionellen Logo und davon, wie überraschend hilfreich dieses Interview für sie war. Sowohl in Bezug auf die persönliche Reflexion als auch für die Vorarbeit für die Homepage-Texte.

1. Was hat dich ursprünglich dazu bewegt, dein Business zu gründen?

Gab es einen Moment, in dem du wusstest: Jetzt starte ich? Was bedeutet dein Business für dich persönlich?

Seit meiner frühen Kindheit litt ich an Asthma und sah meine chronische Krankheit immer als Feind. Ich erinnere mich noch an schlimme Erstickungsanfälle, die ich als junges Mädchen hatte. Die Ärzte verschrieben mir Kortisonsprays, die mir dabei halfen meine Beschwerden einzudämmen. Aber je älter ich wurde, brauchte ich immer mehr davon, auch um in einer fordernden Arbeitswelt, wie sie heute ist, zu funktionieren. Die Nebenwirkungen waren zudem nicht gerade vorteilhaft …

„Heute lebe ich – allein dank der Kraft meines Atems – weitgehend beschwerdefrei.“

Im Frühling 2021 stieß ich durch Zufall auf das funktionelle Atmen, das mein Leben komplett verändern sollte. Mit gezielten Atemübungen, die zu einem neuen Atemverhalten führten, gelang es mir nach über 30 Jahren, unter ärztlicher Aufsicht alle meine Asthmamedikamente erfolgreich abzusetzen. Das war der Gamechanger. Heute lebe ich – allein dank der Kraft meines Atems – weitgehend beschwerdefrei.

Ich war so fasziniert, dass ich noch mehr über das Potenzial einer gesunden Atmung wissen wollte, las unzählige Bücher dazu. 2023 reiste ich nach Irland, um dort eine Ausbildung zur Atemlehrerin für funktionelles Atmen zu beginnen. Es war eine rein persönliche Motivation, aber schnell haderte ich mit dem Wunsch, der längst in meinem Herzen zu brennen begann: Meine lebensverändernde Erfahrung an andere beruflich weiterzugeben. Es klingt vielleicht seltsam, aber die Begegnung mit einer frisch geschlüpften Meeresschildkröte hat mich schließlich ermutigt, meinem Herzen zu folgen. Dieses Jahr habe ich meinen alten Job als Projektleiterin in einem großen Firmenkonzern hinter mir gelassen, um mich als zertifizierte Atemlehrerin selbstständig zu machen.

2.  Welche Überzeugungen leiten dich in deiner täglichen Arbeit?

Gibt es etwas, das du in deiner Branche anders machst oder machen möchtest? Was bedeutet für dich „Verantwortung“ im Business?

Wir haben einen enormen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden, wenn wir lernen auch selbst Verantwortung dafür zu übernehmen. Das weiß ich jetzt. Eine gesunde Atmung kann unsere gesamte Physiologie verändern. Sie verbindet Körper, Geist und Emotionen, und so können wir unseren Sauerstoffverbrauch optimieren.

Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt meiner Arbeit und nicht nur die stupide Vermittlung von Atemübungen. Du kannst die beste Technik haben, aber ohne Selbstvertrauen nützt sie dir nichts. Erfolgreich wird nur, wer seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten vertraut und durch regelmäßige Praxis neue Atemgewohnheiten in sein Leben integriert. Ich begleite meine Kund*innen bei diesem Prozess mit viel Feingefühl, um sie für mein Herzensthema zu begeistern, ihr Atempotential zu fördern und für jede*n das richtige Maß an Übungen zu finden, das ihren jeweiligen Bedürfnissen gerecht wird.

Auch weiß ich, wo die Chancen und Grenzen meiner Arbeit liegen, und dass meine eigene Geschichte nicht automatisch auf andere übertragbar ist. Mein Angebot dient der Gesundheitsförderung, ersetzt aber keine medizinische oder therapeutische Behandlung.

3. Wo standest du vor unserer Zusammenarbeit? Was war deine größte Unsicherheit oder Herausforderung?

Was hat sich durch unser gemeinsames Projekt verändert – sichtbar oder unsichtbar? Gab es einen Aha-Moment während unserer Zusammenarbeit?

Als Neugründerin stehe ich noch ganz am Anfang meiner Selbstständigkeit. Wirklich gewusst habe ich nicht, was mich bei einem solchen Designprozess erwartet. Ich kam mit dem Wunsch nach einem Logo, das zu mir und meiner Herzensmission passt.

Doch ich bekam noch so viel mehr. Nicht nur ein wunderschönes Logo, sondern einen kompletten Look für meinen Markenauftritt, inklusive Farben, Schriften und Icons. Das ist eine enorme Hilfe für die Homepage, die jetzt in die Erstellung geht. Und damit habe ich nun auch das Layout für meine Seminarpräsentationen festgelegt, das jetzt wirklich nach mir aussieht. Das war tatsächlich ein Aha-Moment und eine wundervolle Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hatte, als ich das Logo in Auftrag gab.

Meine größte Herausforderung waren die Entscheidungsprozesse. Obwohl schnell klar war, welche Schriftart das Logo erhalten und wie das Bild dazu aussehen sollte, gab es dennoch eine Fülle an Feinheiten, die es abzuwägen galt. Ich war hin- und hergerissen zwischen verschiedenen Farbvarianten. Wie genau sollte der Slogan lauten? Sollte eine simple Linie nun lieber dynamisch oder eher sanft wirken? Und so weiter. Im Prinzip kam ich aber immer wieder auf meine ersten Impulse zurück. Dafür, liebe Heidrun, bin ich dir auch für deine wertschätzende Geduld sehr dankbar 😉

4. Wie hast du den kreativen Prozess erlebt? Was hat dich vielleicht überrascht?

Wem würdest du eine Zusammenarbeit mit mir empfehlen – und warum?

Die Zusammenarbeit mit dir hat einfach vom ersten Gespräch an gepasst und mir durchweg sehr viel Freude bereitet. Für mich war die Logo-Entwicklung ein super spannender Prozess, durch den du mich mit viel Gespür und Feinfühligkeit geführt hast. Besonders überrascht war ich davon, wie schnell du gearbeitet hast und wie viel ich selbst mitgestalten durfte. Es hat sich richtig toll angefühlt, am Designprozess mitzuwirken.

„Es hat sich richtig toll angefühlt, am Designprozess mitzuwirken.“

Ich würde dich definitiv weiterempfehlen, wenn jemand Design-Unterstützung für ihr oder sein Business sucht. Du machst deine Arbeit mit so viel Leidenschaft, Kreativität und Herzblut. Und man spürt direkt, dass du ein ehrliches Interesse an deinen Kund*innen und ihren Projekten hast, was sich im perfekt passenden Ergebnis zeigt. Deine Kreationen strahlen für mich eine wundervolle, natürliche Schönheit aus.

5. Wo möchtest du in 1–3 Jahren stehen? Welche Vision treibt dich an, was wünschst du dir für deine Kund*innen?

In 1–3 Jahren möchte ich mit einem Lächeln auf meinen Weg zurückblicken, den ich jetzt eingeschlagen habe, und meiner Herzensmission aus voller Freude heraus nachgehen.

Meine Vision ist, zu verändern, wie die Welt atmet.

Wir denken, Atmen sei leicht, weil es natürlich ist. Also wurde es scheinbar „uncool“ und andere Körperfunktionen für uns wichtiger. Dabei haben wir nicht bemerkt, dass viele von uns mit unserer heutigen Lebensweise oft nicht mehr optimal und leicht atmen. Gleichzeitig unterschätzen wir, welchen Einfluss das auf unsere Lebensqualität haben kann. Wenn mir aber eine Kund*in nach ein paar Wochen Atempraxis sagt, dass sie oder er nach vielen Jahren endlich wieder frei durchatmen kann oder nach fünf Stockwerken Treppensteigen nicht mehr außer Atem ist, dann macht mich das einfach glücklich.

Ich wünsche mir, dass meine Kund*innen die Kraft einer ursprünglichen, funktionellen Atmung als natürliche Ressource für Gesundheit, Energie und Wohlbefinden wiederentdecken – vielleicht das fehlende Puzzleteil, um ihr volles Potenzial zu entfalten.


Über Sabrina SundermeierSaSu Wind

Sabrina begleitet Menschen rund um das Thema Atemgesundheit von den physiologischen Grundlagen des funktionalen Atmens bis hin zu ganz praktischen Übungen, die sie über mehrere Wochen vermittelt – ergänzt durch Impulse zu Ernährung und Bewegung.

Ihre Angebote findest du bald auf Ihrer Website, die noch im Werden ist. Du kannst sie aber gerne per E-Mail kontaktieren, wenn du dich für ihr Angebot interessierst oder mehr über sie erfahren möchtest ⇾ sabrina.sundermeier

Im Kundeninterview: Sabrina Sundermeier - SaSu Wind

Ein paar Worte zum Projekt

Bereits im ersten Gespräch wurde klar: Wir ticken ganz ähnlich. So war unsere Zusammenarbeit von Anfang an ganz leicht und gleichzeitig sehr fokussiert.

Bereits nach dem ersten Gespräch und mit Unterstützung meines Fragenkatalogs hatte ich schnell erste Ideen und habe mit den Entwürfen direkt ins Schwarze getroffen. Für Sabrina (und ehrlich gesagt auch für mich) war das ein wirklich schöner Moment, weil sofort dieses „Ja, genau so, das ist es!“ da war.

Entstanden ist ein stimmiges Logo, Schriften, Farben und ergänzende Gestaltungselemente für ihren Online-Auftritt – klar, ruhig und mit genau der Wirkung, die zu ihr und ihrem Angebot passt.

Logodesign Atemgesundheit für SaSu Wind

Danke!

Vielen Dank, liebe Sabrina für diese wunderbar harmonische Zusammenarbeit! Es hat mir sehr viel Freude gemacht, dein Logo zu entwickeln.

Übrigens: Was ich dir auch einmal gesagt hatte, ganz besonders viel Spaß macht mir meine Arbeit immer dann, wenn meine Kund*innen, so wie du, aktiv und mit Begeisterung bei der Sache sind, mitarbeiten und zu 100 % hinter ihrem Business stehen. Dafür brennen so wie ich für meins.

Ich wünsche dir einen großartigen Start und viele tolle Kund*innen, die von deiner Arbeit profitieren dürfen. Ich sag’s mal so: Atme dich frei.

Herzlich,
Heidrun, die Designerin mit dem 💚.


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