Es ist schon wieder so weit. 12 von 12 steht in meinem Bullet Journal. Mit Fragezeichen. Denn ich wusste am Freitag noch nicht (da mache ich immer meinen Wochenplan), ob ich wieder mitmache. Aber heute Morgen dachte ich: ach passt eigentlich ganz gut heute. Hab‘ gerade etwas Luft und so gibt es heute wieder ein kleines Daydumping für das Blogformat, das die liebe Caroline von „Draußen nur Kännchen“ (was immer hinter diesem eigenartigen Blognamen steckt) liebevoll „pflegt“.
Also, los geht‘s.
Wie immer starten wir mit der Morgenrunde = ich und mein felltragender Mitarbeiter Remo.
Momentan gehen wir etwas früher, wegen der Hitze. Wobei heute Morgen war es wirklich angenehm mit 16/17 Grad und etwas Wind. Und noch etwas war anders als üblich, wir sind den „Berg“ hochgekraxelt, weil auf der Runde dort mehr Schatten ist und ich wollte mir wieder ein paar Brombeeren fürs Frühstück oder Dessert am Abend pflücken.

So langsam wird es mit den Brombeeren weniger, obwohl sie gegenüber Hitze und Trockenheit sehr tolerant sind. Inzwischen quittieren immer den Dienst oder die Beeren vertrocknen einfach an den Ranken. Un es ibt so viele …. Aber für die eine oder andere Leckerei reicht es immer noch – viele landen auch direkt im Mund. So sind sie eh am besten. Sonnenwarm und sooo süß dieses Jahr. (Marmelade habe ich auch schon gekocht.)

Vom Frühstück gibt es kein Bild. Wie fast immer gab es auch heute ein selbstgebackenes Vollkornbrötchen mit Skyr und dieses Mal mit Birnen-Feigen-Marmelade – vom letzten Jahr. Und Kaffee. Bei der zweiten Tasse habe ich wieder in meinem Sketchbook gekritzelt und so entstanden zwei neue Bäume.

Dann schnell Tee gekocht, denn ich plötzlich bisschen spät dran … Heute kamen alle Zutaten aus meinem kleinen Topfgarten: Pfefferminze, Salbei und Zitronenmelisse. Eine Minze lasse ich immer blühen, für die Insekten (wie diese eine kleine Schwebfliege).

Danach kurz bei LinkedIn reingeschaut, zwei Mails beantwortet und meinen Sommer-Sonderletter versandt. Ein Experiment. Ich habe mir 5 Themen ausgedacht und verschicke seit Montag täglich einen Newsletter mit jeweils einem Impuls.
Wenn du willst, du kannst dich noch anmelden, es kommen noch drei Letter. incl. einem kleinen Dankeschön am letzten Tag.

Dann wurde es Zeit für meinen Wocheneinkauf. War ganz schön viel los in der Stadt, man merkt, die Ferien sind vorbei. Aber im Markt war es wie meistens um die Mittagszeit sehr überschaubar und ich hatte meinen Einkauf schnell erledigt. Als „Vegane Vegetarierin“ war vor allem Gemüse und etwas Obst in meinen Körben (hinter dem Gemüseberg versteckt sich noch eine Gurke und Pfirsiche).

Den Einkauf verstaut und schon war es Zeit für einen kleinen Mittagssnack: Deutsche Wassermelone. So lecker und süß, erinnerte mich an die Früchte vom Markt in der Provence bzw. Türkei – inzwischen haben wir ja hier ja auch Sonne satt in Old Germany. So hat dieser erneute Hitzesommer auch seine guten Seiten.

Falls du mein 12 von 12 vom Juli gelesen hast, wird dir etwas auffallen … 😉
Die Tischdecke ist einfach meine Liebste und liegt am häufigsten auf meinem Küchentisch – war übrigens früher einmal eine Gardine – aus den 70ern.
Da wir Mittags zurzeit nur eine Minirunde bis zur großen Eiche laufen und so etwas Zeit übrig hatte, habe ich mal etwas Neues ausprobiert: Black Poetry (durch den Newsletter von Manuela Krämer wurde ich drauf aufmerksam). Kennst du das? Ich glaube, dass werde ich öfter mal versuchen. Just for fun …

Da meine beiden aktuellen Projekte gerade etwas pausieren, ich warte auf Feedback/Infos, dachte ich mir, die Zeit nutze ich und bereite schon mal die neue Podcastfolge für Montag vor. Text steht und ich werde sie morgen oder Freitag aufnehmen. Ich lasse mein Manuskript immer gerne noch mal ein oder zwei Tage liegen, bevor ich es einspreche.

Den Rest vom Nachmittag habe ich mit E-Mails aufräumen, Newsletter lesen und diesen Beitrag chreiben verbracht.
Wie meistens, habe ich gegen 18.00 Uhr Feierabend gemacht und mein Essen vorbereitet: Fattoush, ein Brotsalat und Brombeerkompott mit Vanille-Joghurt (ohne Foto, sorry).
Eigentlich wollte ich für unsere Abendrunde noch einmal den „Berg“ hochgehen für eine gute Sicht, um die Sonnenfinsternis zu beobachten. Aber leider war meine SoFi-Brille nicht auffindbar … schade. Ist ja auch schon ewig her, dass wir eine totale bzw. fast totale (hier 88%) Sonnenfinsternis hatten. Wer weiß, wo sie gelandet ist, sicher beim Umzug vor 18 Jahren verloren gegangen.

Und meine letzte Tat für heute: Topfgarten gießen.

Nein, stimmt nicht. Ich habe noch eine Postkarte aus dem Flow-Sommerbuch ausgeschnitten, die bekommt demnächst ein besonderer Mensch.

Wie war dein Tag? Lass gerne einen Kommentar da.

… ist seit 22 Jahren Grafikdesignerin. Ihr Schwerpunkt ist nachhaltiges Design. Sie gestaltet Logos & Branddesigns. Sie unterstützt kleine Manufakturen, Solo-Selbstständige & Visionär*innen beim gesamten Markenauftritt. Ihr Angebot richtet sich an Menschen, die für ihre Idee brennen, die Nachhaltigkeit nicht als Trend verstehen und etwas in dieser Welt bewirken wollen.
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Liebe Heidrun, das sieht nach einem wohlgefüllten, aber stimmigen Tag aus. Wie schön. Liebe Grüße vor allem an Remo, der mich erst hierher gebracht hat (bzw. dein lieber Kommentar bei mir im 12 von 12 :)) Hab eine schöne Restwoche, und ich freu mich auf dein September 12 von 12 😉 Sandra
Liebe Sandra,
ja, war es. Und danke für deinen lieben Kommentar. Den Gruß an Remo richte ich aus. 🙂
Dir auch eine angenehme Restwoche und ein kühles Plätzchen für dich und die Fellnase.
Liebe Grüße
Heidrun
Oh, wie cool! Du hast Blackout-Poetry ausprobiert. Tolles Ergebnis. Wie schön, dass dich mein Newsletter inspiriert hat, da freu ich mich!
Liebe Manuela,
ja, habe ich. Danke für die Inspiration. Und: Danke! 🙂
Herzliche Grüße
Heidrun