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Rückblick August 2026: kleines Sommerloch, kleine Auszeiten …

… und was im Herbst geplant ist.

Jetzt kam es doch noch, das Sommerloch. Ein kleines.

Bis etwa Ende Juli war mein Jahr wirklich sehr zufriedenstellend. Schöne Kundenprojekte, eigene Projekte – es ist viel passiert und eigentlich war immer etwas los.

Aber im August wurde es deutlich ruhiger. Weniger Kundenprojekte, weniger Termine, weniger dies und das. Und das war mir sogar ganz recht. Ich hatte sogar kurz überlegt spontan eine Woche freizumachen. Es aber dann doch bleiben gelassen, weil ich einige eigene Projekte voranbringen wollte, sprich die ruhigere Zeit für meinen Kram nutzen.

Also im Grunde alles gut. Passt.

Nicht alles hat funktioniert wie gedacht

Mitte August hatte ich ein kleines Experiment gestartet. Ich hatte mir einen Sommerletter, statt dem normalen 2-wöchigen Newsletter ausgedacht. Jeden Tag ein Impuls, eine Beobachtung. Für ein bisschen mehr Achtsamkeit, den Sommer noch mal richtig genießen.

Allerdings war die Resonanz darauf eher ernüchternd. Die positiven Feedbacks hielten sich in Grenzen – und ich hatte diesen Monat so viele Newsletter-Abmeldungen wie noch nie. Tja … vermutlich waren fünf Newsletter hintereinander zu viel oder das Thema doch etwas zu weit weg von meinen sonstigen News.

Egal. Ich hab’s probiert, mir gefiel die Idee und hab wieder etwas gelernt. So ist das eben, wenn man Dinge ausprobiert. Nicht alles funktioniert.

Die Rückmeldungen zu meiner kleinen Umfrage waren ebenfalls eher spärlich. Deshalb glaube ich nicht, dass ich das Experiment in dieser Form zu den anderen Jahreszeiten wiederholen werde. Die Idee an sich will ich dennoch nicht komplett begraben. Vielleicht funktioniert sie in etwas anderer Form an anderer Stelle besser … eine Idee habe ich schon. 😉

Auch LinkedIn war mir August nicht gerade wohlgesonnen und meine Motivation war etwas im Keller. Lag’s an meinen Themen? Falsche Zeit? Es ist schon seltsam, dass ich immer wieder solche Phasen habe, wo mich LinkedIn offensichtlich nicht mag.

Egal. Ich habe mich einfach etwas zurückgezogen und nächsten Monat sieht es vielleicht schon wieder anders aus.

Mehr Zeit für anderes

Wie du inzwischen weißt, kann ich nur schwer, wenn ich Zeit übrig habe, einfach still sitzen und abwarten. Und so habe ich zum Beispiel meine Portfolio-Seite überarbeitet. Das stand schon länger auf meiner To-do-Liste und war immer wieder nach hinten gerutscht, weil Kundenprojekte natürlich Vorrang haben.

Apropos Kundenprojekte: Mein aktuelles Branddesign-Projekt ist gut vorangekommen. Im Grunde ist alles in der finalen Runde. Noch ein, zwei Kleinigkeiten muss ich mit der Kundin abstimmen und dann hoffe ich, dass auch die Website zügig fertig wird und an den Start gehen kann.

Jetzt denkst du vermutlich: Und was war denn nun so ruhig an deinem August?

Gute Frage. Na ja, ich meine damit vor allem Kundenprojekte. Weil öffentlich nicht viel zu sehen war. Aber hinter den Kulissen läuft ja eigentlich immer irgendwas. Ist eben nur noch nicht sichtbar.

Was war sonst noch?

Richtig, ich hatte auch diesen Monat wieder ein paar wirklich gute, inspirierende Gespräche und großartige Feedbacks von Kund*innen.

Das sind zwar alles „nur“ kleine Momente, aber genau das ist es, was hängen bleibt und noch lange Zeit nachwirkt und einfach guttut.

Die Batterien waren ziemlich leer

Aber ich habe auch gemerkt, dass meine Batterien ziemlich alle waren. Deshalb hatte ich kurz daran gedacht, mir eine kleine Auszeit zu genehmigen. Das habe ich dann zwar wieder verworfen, aber ich habe mir dennoch etwas gegönnt: eine Mini-Auszeit – ein verlängertes Wochenende. Und ich bin insgesamt alles etwas ruhiger angegangen.

Mal etwas später am Schreibtisch gesessen, eine größere Runde mit meinem Hund gelaufen, fotografiert, im Sketchbook gezeichnet und einfach mal hingesetzt und „nur“ geguckt. Sonst nichts. Tat auch mal gut.

Fotocollage mit Impressionen aus dem August Rückblick 2026: Stillleben, Sketchbook, ausruhen auf der Bank, ich und mein Hund im Sonnenlicht

Falls du jetzt denkst: Oh sie hat keine Lust mehr auf ihre Arbeit, ganz und gar nicht. Diese kleinen Freiräume taten mir nicht nur gut, es sind dabei auch schon wieder neue Ideen entstanden. 😉

Ehrlich gesagt, bin ich auch kein Fan von großen Wellness-Auszeiten oder „Ich bin jetzt mal komplett offline für drei Wochen“. Ich mag eher diese kleinen Momente im Alltag, an denen man kurz auftankt. Mikroauszeiten.

Ich glaube sogar, sie sind wichtiger, als man denkt. Für mich funktionieren diese Mikroauszeiten jedenfalls sehr gut. Zumal, Urlaub kann auch stressig sein …

Was für den Herbst geplant ist

Langweilig wird es jedenfalls nicht. Das kann ich schon jetzt sagen.

Das aktuelle Branddesign-Projekt wird bald abgeschlossen sein und freue mich schon darauf, es dir zeigen zu können.

Das nächste E-Book „Frag mich mal!“ wird vermutlich im September erscheinen. Allerdings bin ich mit einem konkreten Termin noch vorsichtig, es hat sich schon ein paar Mal verschoben.

Dann bereite ich in Kürze meine Herbst-Freebie-Aktion vor. Es wird dieses Mal ein bisschen anders als im Frühling. Und ich hoffe, dass es so für alle ein bisschen besser läuft und noch ein paar mehr Menschen mitmachen.

Du siehst: Ich probiere auch weiterhin Dinge aus und stoße Neues an. Aber ohne Druck. Ich lass’ es in Ruhe wachsen.

Und dann ist da noch eine neue Idee

So langsam wird es konkreter. Ich habe schon fleißig Input gesammelt, einen groben Plan: Ich werde ein eigenes Online-Magazin herausbringen. Ja, wirklich. Davon träume ich schon so lange. Und dieses Jahr soll es Realität werden.

Der Erscheinungstermin ist für Anfang Dezember geplant. Der Arbeitstitel „Gutes für dich & dein Business“. Mehr verrate ich jetzt noch nicht – ein bisschen Spannung muss schließlich sein.*hehe*

Aber: Wenn du es nicht verpassen möchtest, solltest du meinen Newsletter „Neues aus dem Design-Biotop“ abonnieren. Denn das Magazin wird ausschließlich für meine Newsletter-Abonnent*innen zugänglich sein.

Der Herbst darf kommen. Ich bin startklar.

Auch wenn der August relativ ruhig war, untätig war ich nicht.

Ich habe Dinge abgeschlossen,
Neues vorbereitet,
dies und das getestet und
zwischendurch habe ich mir immer wieder kleine Pausen gegönnt.

Rückblickend betrachtet würde ich sagen: Es musste wohl so sein und war gut so.

Im August gebloggt

Meine neuen Podcastfolgen

Übrigens, wenn du mir bei Steady folgst, kannst du die Podcastfolgen immer ein paar Tage früher hören.

PS: Natürlich habe ich auch im August wieder täglich ein Naturfoto geschossen – für mein 365-Tage-Projekt.

Fotocollage August Fotoprojekt 365 Tage ein Naturfoto


Wie war dein August?

6 Kommentare zu „Rückblick August 2026: kleines Sommerloch, kleine Auszeiten …“

  1. Liebe Heidrun,
    so richtig ruhig klingt dein August nicht 😊. Auch die Sachen, mit denen man „scheitert“, kosten Zeit und Kraft. Wie schön, dass du mit der Mini-Auszeit Ruhe und Freiräume für dich gefunden hast. Rumsitzen und kucken find ich auch enorm wichtig. Bei mir hat’s auch nur zu einem verlängerten Wochenende gereicht und von „Scheitern“ im August kann ich einiges erzählen. Umso spannender deine neuen Projekte! Die Freebie-Aktion werde ich im Auge behalten. Oh, und für das Online-Magazin wünsch ich dir alles, alles Gute und ganz viel Freude daran!
    Liebe Grüße und einen kreativen erfüllten September wünscht dir
    Franziska

    1. Liebe Franziska,
      nein, aber ich hatte meine Microauszeiten. 🙂

      Ja, das stimmt. Kostet auch Zeit, wenn etwas nicht funktioniert.
      Ich war gerade eben wieder mit meinem Hund laufen und dann haben wir noch eine ganze Weile unter „unserer“ Kirsche gesessen und zusammen geguckt. 🙂

      Ich weiß, dich verfolgt das Pech momentan wirklich arg. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du im September von unschönen, nervigen Dingen verschont bleibst.

      Ganz liebe Grüße
      Heidrun

      PS: Danke!

  2. Liebe Heidrun,

    ja, lies dir unbedingt noch meine Blogparadenzusammenfassung durch, denn du bist ja ein wichtiger Teil davon. Danke nochmal, dass du teilgenommen hast.

    Und ich bin beruhigt, dass es dir auch so ging, denn auch bei mir war im August irgendwie die Luft raus, obwohl ich Ende Juli gerade aus einem Urlaub kam. Muss wohl an den 14 Blogparaden gelegen haben, für die ich in den ersten Juliwochen geschrieben habe. Ich hatte mich wohl etwas übernommen. Aber so ist das, wenn einen die Muse küsst. Alles muss am liebsten auf einmal raus aus dem Kopf.

    Schade, dass der Holunder bei dir schon vertrocknet. Ich war letzte Woche mal an der Nuthe schauen, da gab es Büsche, die hingen voll. Aber viele waren noch grün oder nur teilweise durchgereift. Da werde ich in den nächsten Wochen nochmal hin, um ein paar schöne volle Fruchtstände einzuheimsen. Brombeeren habe ich diesen Sommer kaum gepflückt. AN den heißen Tagen habe ich mich nach innen verkrochen und die Brombeeren im Graten meiner Schwiegereltern sind immer schon vor dem Reifen vertrocknet. Trauriger Anblick.

    Ich wünsche dir auch einen schönen September und bin auch da wieder gespannt auf deinen Rückblick.

    Grüne Grüße
    Inga

    1. Liebe Inga,

      hab’s gerade getan und danke für diese schöne Idee und dass, ich dabei sein durfte! 🙂

      Ich glaube, es gíng vielen So wie uns, dass im August irgendwie die Luft raus war. Lag vielleicht auch ein bisschen an dem Wetter. Lang anhaltende Hitze kann auch Stressig sein, schlauchen.
      Oh, wow. 14 Blogparaden. Das ist mal ne Hausnummer. Ich habe bei 2 mitgemacht. Aber ich verstehe dich, wenn’s passt, dann passt es einfach und mal legt los.

      Ja, schade. Aber ich tröste mich mit den Brombeeren, die eigentlich noch leckerer sind und vielseitiger. Was machst du alles mit Holunder? Ich: Saft, Gelee und Fliederbeersuppe, wie sie mir meine Mom gezeigt hat.

      Dir auch einen feinen September, herzliche Grüße
      Heidrun

  3. Hallo Heidrun,
    danke für diesen ehrlichen und inspirierenden Rückblick. Da ist so vieles, was ich gut nachvollziehen kann. Die Mischung aus Zweifeln, Um- und wieder Neudenken, gleichzeitig kreative Projekte, die im Stillen reifen, wohltuende Mikropausen und viel Natur … Die Zeichnungen erinnern mich an Elsa Beskows Bilder. (Deren Urenkel, den Pianisten Daniel Beskow, durfte ich vor ein paar Monaten kennenlernen.) Danke auch für den Hinweis auf die E-Buch-Reihe. Mindestens eines werde ich kaufen. 😊
    Viele Grüße aus dem Norden
    Christina

    1. Hallo, liebe Christina,

      oh … willkommen im Club, oder so. 😉

      Spannend, dass dich meine kleinen Zeichnungen als Elsa Beskow erinnern und wie cool, dass du ihren Urenkel kennenlernen durftest. 🙂
      Das freut mich, bin gespannt, welches E-Book du dir aussuchst und gerne Feedback dazu, würde mich sehr freuen.

      Liebe Grüße (heute hier Aprilwetter) in den Norden
      Heidrun

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