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Zwischen Licht, Katzenliebe & Verantwortung: So funktioniert nachhaltige Fotografie

  • Gastbeiträge
  • 7 Minuten Lesezeit

Ein Gastbeitrag von Rebecca Lenz

Was passiert, wenn man eine Katzenfotografin, ein Fahrrad und ganz viel Herz für die Natur zusammenbringt? Genau: nachhaltige Fotografie entsteht. Für Rebecca Lenz ist Nachhaltigkeit kein Buzzword – sie wird gelebt, Tag für Tag.

In ihrem Gastbeitrag zeigt sie, wie kleine Entscheidungen – von der Lieferantenwahl bis zu den Verpackungen – Großes bewirken können. Ganz nach meinem Motto „Little Green Steps“: Viele kleine Schritte können etwas Großes entstehen lassen. Denn jeder kleine Schritt zählt – auch in der Fotografie.

Und du erfährst sogar, warum manchmal ein Karton spannender sein kann als das Foto selbst. 😉



Tier- und Naturschutz gehen Hand in Hand. Und meine Kundinnen sehen ihre Katze eben nicht als „nur ein Tier“; für sie ist ihre Samtpfote, ihr Fellkind, ihr Ein und Alles, und sie wollen, dass es ihr so gut wie möglich geht.

Somit gehören Natur- und Tierschutz unvermeidlich mit zu den wichtigsten Werten in meinem Business, weshalb es mir natürlich ein besonderes Anliegen ist, dies bei meiner täglichen Arbeit so gut wie möglich einzubinden.

Bei allen Entscheidungen bemühe ich mich, den Einfluss auf unsere Umwelt mitzudenken. Da dies jedoch nicht immer 100%ig umsetzbar ist, kommt es umso mehr auf die kleinen Dinge an, die machbar sind.

Warum Qualität & kurze Wege zählen

Bei der Gestaltung meines Angebots achte ich sehr bewusst auf die Wahl meiner Lieferanten. Nachhaltige Produkte, hochwertige Wertstoffe und eine umweltfreundliche Verarbeitung stehen dabei im Mittelpunkt. Das mag zwar seinen Preis haben, doch die Qualität der Materialien, die Brillanz der Farben und die beeindruckende Alterungsbeständigkeit von bis zu 75 Jahren sprechen für sich.

So erhältst du ein Produkt, das nicht nur deinen Ansprüchen an Aussehen und Umweltbewusstsein gerecht wird, sondern dich zudem viele Jahre begleitet.

Alle Produkte in meinem Sortiment stammen ausschließlich von europäischen Lieferanten. Dadurch werden Transportwege und -kosten minimiert. Wenn möglich, wähle ich zusätzlich den umweltfreundlichsten Versandtarif – auch wenn sich die Lieferzeit dadurch manchmal etwas verlängert.

Doch keine Sorge: Ich halte dich jederzeit über den Status deiner Bestellung auf dem Laufenden. Die Vorfreude auf dein persönliches Erinnerungsstück an deinen Stubentiger darf also ganz entspannt weiter wachsen.

nachhaltige Fotografie für katzenverliebte Bussiness-Frauen
Katzenporträt – © Foto Rebecca Lenz

Außerdem bin ich überzeugt, dass ein gedrucktes Porträt eine sehr nachhaltige Alternative zum digitalen Bild ist. Ja, es entstehen Material-, Produktions- und Versandkosten. Doch dafür kommt das fertige Kunstwerk ganz ohne technische Geräte aus. Kein Smartphone, Computer oder Fernseher sind nötig, um deine Lieblingsmomente mit deiner Katze anzuschauen. Kein Speicherplatz, kein Backup – nur das Tageslicht, das durch dein Fenster fällt.

Verpackt mit Verantwortung

Wenn es um Verpackungsmaterialien geht, lege ich großen Wert auf eine bestmögliche Wiederverwertung. In den meisten Fällen schicke ich dir deine Produkte in der Originalverpackung – selbst dann, wenn sie für die Qualitätskontrolle bereits einmal geöffnet wurde. Dein Paket mag dadurch nicht das hübscheste sein, doch dafür wird kein Material verschwendet.

Coffee-To-Becher nachhaltig

Und nachdem deine Katze sich vermutlich begeistert über den Karton hergemacht hat (in ihren Augen ohnehin das eigentliche Highlight), wäre er sowieso nicht weiterzuverwenden.

Sollten dennoch zusätzliche Materialien nötig sein, setze ich auf plastikfreie Füllmaterialien und Kartonagen aus recyceltem Papier. Diese kaufe ich gerne auf Vorrat, um Nachlieferungen so weit wie möglich zu reduzieren.

Auch im (Business-)Alltag nutze ich selbstverständlich wiederverwendbare Dinge – wie meine eigene Jutetasche im Brand-Design, die ich für persönliche Auslieferungen nutze und anschließend verschenke. Oder meinen Coffee-to-go-Becher im Brand-Design, der mich auf Bahnfahrten begleitet, Gespräche anstößt und ganz nebenbei die Umwelt schont.

Zwischen Pedalen und Katzen-Porträts: Mein nachhaltiger Transport

Bestellungen von Drucken beim selben Lieferanten werden gebündelt und maximal einmal pro Woche versendet. Dadurch kann sich deine Lieferung minimal verzögern – hilft jedoch enorm dabei, Transportwege, Kosten und Verpackungsmaterial zu reduzieren.

Soweit möglich, übernehme ich Lieferungen persönlich. Nur Sendungen außerhalb meines Stadtgebiets sowie großformatige Drucke übergebe ich an Transportdienstleister. Dabei nutze ich bevorzugt jene Anbieter, die ohnehin regelmäßig in deiner Nähe unterwegs sind. So vermeiden wir unnötige zusätzliche Fahrten.

Würdest du dich übrigens wundern, wenn ich zu unserem Fototermin plötzlich mit dem Fahrrad auftauche?

Viele meiner Kundinnen und mein Netzwerk kennen mich als „die radelnde Fotografin aus dem Rheinland“. Das Fahrrad ist mein liebstes Fortbewegungsmittel – flexibel, unkompliziert und perfekt für meine Ausstattung, die problemlos in meinen Fahrradkorb passt.

Rebecca Lenz Lifestyle-Fotografin
Lifestyle-Fotografien Rebecca Lenz

Wenn das Rad einmal keine Option ist, steige ich auf öffentliche Verkehrsmittel um. Nur wenn es wirklich notwendig ist – zum Beispiel bei größeren Entfernungen, schlechter ÖPNV-Anbindung oder sperrigem Transport – nutze ich das Auto via Carsharing oder Mietfahrzeuge.

Meinen Umstieg von vier auf zwei Räder habe ich übrigens schon vor neun Jahren ganz bewusst vollzogen. Damals war ich zwar noch nicht selbstständig, aber zwischen Köln und Düsseldorf ist der ÖPNV angenehm zuverlässig. Und es hat mich schnell gelehrt, entspannter und geduldiger durchs Leben zu gehen – etwas, das heute auch meinem Business zugutekommt.

Digital, aber bewusst: nachhaltige Technik-Entscheidungen

So sehr ich mich auch für Technik begeistere – erst wenn eine Kamera ihren Job nicht mehr zuverlässig macht, wird sie ausgetauscht. Ich bin eine große Befürworterin von Wiederverwendung und Langlebigkeit, selbst wenn das Gerät vielleicht nicht mehr dem neuesten Standard entspricht. Auch Secondhand und generalüberholte Modelle kommen für mich ganz selbstverständlich infrage.

Das Gleiche gilt für all meine weiteren „Werkzeuge“, wie zum Beispiel den Computer. Natürlich muss alles solide und zuverlässig arbeiten. Doch es ist absolut nicht nötig, jedes Jahr ein neues Modell zu kaufen. Das reduziert Elektroschrott – und schont ganz nebenbei die Umwelt.

Lifestyle-Fotografie: Business-Frauen und ihre Katzen
Triplex mit Katzenproträts – Fotos: © Rebecca Lenz

Ein weiterer Schritt, zu dem ich mich kürzlich entschieden habe, ist die Verabschiedung von Big Tech. Das bringt zwar eine gewisse Umstellung mit sich, doch es ist erstaunlich, wie gut alternative Systeme funktionieren, wenn man sich darauf einlässt und bereit ist, die Komfortzone ein Stück weit zu verlassen.

Das bedeutet: Ich nutze langlebige Technik und europäische Cloud-Dienste – damit deine Bilder ressourcenschonend gespeichert und gleichzeitig bestmöglich geschützt sind.

Mein Fazit: Nachhaltige Fotografie ist möglich

Am Ende sind es die kleinen Entscheidungen, die Großes bewirken – sei es bei Fotoprodukten, im Alltag oder bei meiner Unterstützung von Tier- und Naturschutzprojekten.

Nachhaltigkeit ist für mich ein Prozess, bei dem ich ständig nach neuen Optimierungsmöglichkeiten suche. Nicht immer gelingt es, aber ich halte bewusst nach Alternativen Ausschau, statt einfach den bequemen Weg zu wählen.

Für mich zählen all die kleinen Dinge, für die wir uns entscheiden: sei es ein Katzen-Spielzeug aus Holz statt Kunststoff oder eine selbst gegossene Pfoten-Kerze aus Wachsresten.

Ein Teil meiner Einnahmen fließt übrigens in Form von Spenden an Tier- und Naturschutzprojekte, die mir besonders am Herzen liegen. Kein Wunder also, dass ich Tiger-Patin bin – oder?

Über die Autorin: Rebecca Lenz

Lifestyle-Fotografin, Katzenmensch & Naturfreundin.

Rebecca Lenz sich auf natürlich entspannte Mensch-Tier-Portraits spezialisiert.

Sie hilft ihren Kundinnen, das eigene Business in ihrer Funktion, als Katzen-Mama zu präsentieren und im Privatbereich, Erinnerungen für die Ewigkeit zu schaffen.

Mehr über Rebecca kannst du auf ihrer Website und auf LinkedIn erfahren.

PS: Du möchtest auch einen Gastbeitrag in meinem Blog veröffentlichen, dann schau dir gerne die bisherigen Beiträge an und melde dich, wenn du Interesse hast.

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