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Kundeninterview mit Martina: Vom Losglück zur eigenen Marke

Manchmal geht das Leben wirklich seltsame Wege. Und manchmal führt so ein Weg direkt zu einer neuen Kundin. So war es mit Martina.

Sie hatte auf einem Freelancer-Portal sechs Grafikdesigner*innen gefunden, die für sie infrage kamen. Sechs Menschen, die sie sich für ihr Vorhaben gut vorstellen konnte – aber die Wahl fiel ihr nicht leicht.

Und so überließ sie die Entscheidung kurzerhand dem Zufall: Sie schrieb alle sechs Namen auf kleine Zettel und zog einen davon.

Und wessen Name stand darauf? Meiner! 😉

Martina nahm es als Wink des Schicksals und machte sich auf die Suche nach mir im Internet.

Auf meiner Website entdeckte sie unter anderem ein Logo, das sie sofort ansprach. Und sie vereinbarte ein Kennenlerngespräch mit mir – wir waren auf Anhieb auf einer Wellenlänge. Haben gelacht und festgestellt, dass uns auch einige unserer Werte verbinden.

Aus dieser ja eher ungewöhnlichen Begegnung ist ein schönes gemeinsames Projekt entstanden. Martina stand am Anfang ihrer Selbstständigkeit als ganzheitlicher Gesundheitscoach und wünschte sich einen visuellen Auftritt, der zu ihr, ihrer Arbeit und ihrer Haltung passt.

Im Interview erzählt sie, was sie zu ihrer Selbstständigkeit bewegt hat, wie sie den kreativen Prozess erlebt hat und warum aus der anfänglichen Angst vor dem Sichtbarwerden schließlich Freude an ihrer eigenen Marke wurde.

Bevor du das Interview mit Martina lesen kannst, zuerst noch ein paar Worte zum Projekt.

Vom ersten Gedanken zur eigenen Marke

Bevor ich mit der Gestaltung beginne, möchte ich zuerst einmal verstehen, wer hinter dem Business steckt. Was treibt meine Kund*innen an? Welche Werte sind ihnen wichtig? Was möchten sie mit ihrer Arbeit vermitteln und was soll ihre Marke bei den Menschen auslösen, die mit ihr in Kontakt kommen?

Diese Fragen bilden für mich die Grundlage für ein individuelles Branddesign, das heißt auch das Logo gehört dazu und es soll nicht einfach nur schön aussehen. Es soll zur Persönlichkeit, zur Haltung und zum Angebot des Unternehmens passen.

Auch bei Martina sind wir mit meinen Fragen gestartet. Die Antworten sind die Basis für erste Ideen. Fürs Logo und auch Farben & Schriften denke ich von Anfang an schon mit. Gemeinsam haben wir dann die Richtung festgelegt, in die es gehen kann – es gibt übrigens immer ein Ideen-/Moodboard von mir. Schließlich haben wir drei Richtungen ins Auge gefasst, die uns am passendsten erschienen.

Rückblickend war eigentlich ziemlich schnell klar, welcher der Entwürfe in jeder Hinsicht perfekt für Martina ist. Es passte einfach: Das Design vermittelt Herzlichkeit, aber auch Klarheit und auch eine fokussierte Begleitung ihrer Klient*innen. Wir haben dann noch etwas mit der Anordnung des Symbols und den Farben experimentiert, bis es für Martina rund und stimmig war und Sie sich damit identifizieren konnte.

Am Ende wurde es ein handgezeichnetes Symbol, das ihre Initialen aufgreift und Herz und Weg miteinander verbindet. Das passt sowohl gestalterisch zu Martina und es vermittelt auch ihre Haltung und die Art, wie sie Menschen begleiten möchte.

Von der ersten Idee zur eigenen Marke, Branddesign für einen Gesundheitscoach
Der Weg zur eigenen Marke: Ideen, Schriften, Farben bis zum Branddesign (Print & Web)

Daraus entwickelten wir dann ihr individuelles Branddesign mit Logo, Briefpapier, Visitenkarten und Falzflyer. Später kamen noch Aufkleber und Stempel dazu.

Bei der Gestaltung ihrer Website habe ich sie beratend unterstützt; die technische Umsetzung übernahm eine externe Agentur.


Das Interview

Was hat dich ursprünglich dazu bewegt, dein Business zu gründen?

Gab es einen Moment, in dem du wusstest: Jetzt starte ich? Was bedeutet dein Business für dich persönlich?

Aufgrund verschiedenster Beschwerden und Diagnosen, die ich schon als Teenager hatte, habe ich früh begonnen, mich selbst um meine Gesundheit zu kümmern. Den Kopf in den Sand zu stecken, kam für mich nie in Frage. Ich habe mich in viele Themen eingelesen und viel ausprobiert. Während der Ausbildung zum ganzheitlichen Gesundheitscoach an der Akademie für menschliche Medizin wusste ich, das ist es. Meine Kenntnisse und Erfahrungen kombiniert mit dem in der Ausbildung Erlernten möchte ich gerne weitergeben.

Für mich persönlich bedeutet es, endlich meine Berufung zu leben. Das zu tun, wofür ich brenne, nachdem ich schon als Kind entweder Apothekerin werden oder Ernährungswissenschaften studieren wollte.

Welche Überzeugungen leiten dich in deiner täglichen Arbeit?

Gibt es etwas, das du in deiner Branche anders machst oder machen möchtest?
Was bedeutet für dich „Verantwortung“ im Business?


Eine Verbesserung des Wohlbefindens, und sei es nur eine klitzekleine, ist immer möglich. Und das manchmal schon mit kleinen Anpassungen in der Ernährung und/oder Lebensweise. Und so eine Verbesserung spürt man nunmal jeden Tag. Und vielleicht ist diese kleine Verbesserung der Antrieb, den nächsten kleinen Schritt zu tun. 

Für mich gibt es nicht den einen Weg, denn jeder Mensch ist anders und einzigartig. Mein Ziel ist es, den Menschen genau da abzuholen, wo er gerade steht und ihn in seinem Tempo zu begleiten. Daher möchte ich meine Klient:innen auch in ihrem persönlichen Umfeld kennenlernen. D. h. ich komme zu ihnen nach Hause. Und falls das nicht gewünscht ist, machen wir einen Spaziergang und suchen uns ein schönes Plätzchen für ein Gespräch. 

Verantwortung heißt für mich, seine Grenzen zu kennen. Sobald ich merke, dass ich – aus welchen Gründen auch immer – dem Ratsuchenden nicht oder nicht mehr weiterhelfen kann, werde ich ihm das umgehend mitteilen. Gerne unterstütze ich auch bei der Suche nach Alternativen. Verantwortung heißt für mich auch den Klient:innen dabei zu helfen, dass sie wieder stärker in sich hineinhören und spüren was ihnen gut tut oder nicht und wieder mehr Selbstfürsorge zu übernehmen. Das heißt auch, dass Dauerklient:innen nicht mein Ziel sind.    

Wo standest du vor unserer Zusammenarbeit?

Was war deine größte Unsicherheit oder Herausforderung?

Vor unserer Zusammenarbeit stand ich vor dem leeren Blatt. Ich wusste nur, dass ich mit einem Flyer und einer Webpage starten möchte, aber nicht wie und mit wem ich das umsetzen könnte.

Meine größte Unsicherheit lag in der Frage, wie finde ich den kreativen Kopf, der zu mir und meiner selbstständigen Tätigkeit passt. Mein Bauchgefühl hat mich dann zu Heidrun geführt.

Die größte Herausforderung war, die Angst vor dem Sichtbar-Werden zu überwinden und endlich ins Tun zu kommen. Als der Flyer in die Finalisierung ging, mit meinem Gesicht drauf und mir klar wurde, dass es jetzt „ernst“ wird, hatte ich doch nochmal ein paar schlaflose Nächte. 

Was hat sich durch unser gemeinsames Projekt verändert – sichtbar oder unsichtbar?

Gab es einen Aha-Moment während unserer Zusammenarbeit? Was soll deine neue Marke bei deinen Kund:innen auslösen? Wie möchtest du, dass sie sich fühlen, wenn sie mit deinem Angebot oder deiner Marke in Kontakt kommen?

Da das Corporate Design mit dem Logo insgesamt aber auch der Flyer so schön geworden sind, ist aus der anfänglichen Angst vor dem Sichtbar-Werden und vor dem Ins-Tun-Kommen Freude geworden. Der „Aha-Effekt“ war die Erkenntnis, es einfach mal laufen zu lassen, d. h. Heidrun machen zu lassen.  

„… aus der anfänglichen Angst vor dem Sichtbar-Werden und vor dem Ins-Tun-Kommen ist Freude geworden.“

Meine Marke soll das Gefühl auslösen, dass Gesund leben tatsächlich leicht gehen und sogar Spaß machen kann. 

Ich wünsche mir, dass ich potenziellen Interessent:innen mein Motto: Gesund leben, Genießen, Lachen authentisch rüber bringen kann, da ich genau dieses Motto auch selbst lebe. 

Wie hast du den kreativen Prozess erlebt?

Was hat dich vielleicht überrascht? Wem würdest du eine Zusammenarbeit mit mir empfehlen – und warum?

Den kreativen Prozess habe ich tatsächlich als Prozess erlebt. Ich hatte zunächst gedanklich an meinem Logo mit Farbverlauf (blau/grün) festgehalten, da mir das so gut gefallen hat. Im Zeitablauf kam dann ein innerlicher Prozess in mir ins Laufen mit der Erkenntnis, dass ich mit dem Logo sowohl Herzlichkeit als auch ein fokussiertes und klares Vorgehen beim Begleiten der Menschen transportieren möchte. Der Farbverlauf, also das Verschwimmen der Farben, passte dann für mich nicht mehr zu dieser Erkenntnis. Diesen Prozess hat es gebraucht, um mich von der Variante mit dem Farbverlauf dann doch leichten Herzens verabschieden zu können. 

Überrascht hat mich, dass es insgesamt – so habe ich es zumindest empfunden – trotz der ein oder anderen Schleife ziemlich schnell ging mit Logo und Corporate Design. Die Idee mit meinen Initialen als Herz und Weg wurde von Heidrun so wundervoll umgesetzt. 

Wenn jemand völlig neu sein Business startet – so wie ich und nur das kann ich beurteilen – würde ich Heidrun auf jeden Fall empfehlen. Der Austausch und das „Es entstehen lassen“ war für mich so wichtig. Dadurch fühle ich mich jetzt so richtig wohl mit meinem „Branding“, es ist meins.  

Wo möchtest du in 1 – 3 Jahren stehen?

Ich wünsche mir zufriedene Klient:innen als Multiplikator für meine Devise „Es kann leicht gehen“. Gesund leben hat leider immer noch das „nur Karotte und Haferflocken“ Image mit Selbstkasteiung und/oder schlechter Laune. Das möchte ich ändern. 

Und: Welche Vision treibt dich an?

Siehe oben – dass immer mehr Menschen den einen und wenn auch nur kleinen Schritt machen, aber das ist eben der Anfang. Und jedes kleine Stück an mehr Wohlbefinden führt zu mehr Lebensqualität und das jeden Tag. Und oft sind kleine Erfolge ein Ansporn nach dem Motto: „Da geht doch bestimmt noch mehr“. 

Was wünschst du dir für deine Kund*innen?

Dass möglichst viele sagen können: „Ich habe mich schon lange nicht mehr so wohlgefühlt wie heute“.


Mein Dank an Martina

Es war wirklich eines meiner Lieblingsprojekte dieses Jahr. Die Zusammenarbeit war stets herzlich, wertschätzend auf Augenhöhe. Tja und dann die Tatsache wie sie mich gefunden hat. Das ist mir so auch noch nicht passiert. Vielleicht wusste das Universum einfach, dass wir zusammenpassen und hatte da die Finger im Spiel.

Wie auch immer. Es war eine wunderbare Zusammenarbeit.

Was ich noch hervorheben möchte, dass wir immer schnell zum selben Schluss kamen, was passt und was nicht. Sicher ein paar Schleifen haben wir schon gedreht, das ist ganz normal und es waren eigentlich immer nur kleine Details. Das Große Ganze war schnell klar.

Liebe Martina,
ich danke dir noch einmal an dieser Stelle von Herzen, es war mir eine Freude, dein Branddesign zu entwickeln. Was soll ich noch sagen, außer: ich wünsche dir alles Gute für dein Business, wundervolle Kund*innen, die erkennen, wie leicht es gehen kann, etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun.

Und ich freue mich auf unser baldiges, reales Treffen zu einem Kaffee.


Über Martina Schloßmüller

Martina ist zertifizierter Gesundheitscoach. Sie begleitet Menschen auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden und Lebensfreude – oder dabei, einfach fit zu bleiben. Individuell. Schritt für Schritt. Wenn dich ihr Angebot interessiert, kannst du hier mit Martina Kontakt aufnehmen: hallo@martina-schlossmueller.de oder schaue auf ihrer Website vorbei


Du bist gerade auf der Suche und wünscht dir auch ein Branddesign, das perfekt zu dir und deinem Business passt? Schau‘ dir gerne meine Angebote für Logo- und Branddesign an oder buche dir einfach einen unverbindlichen Kennenlerntermin.

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