Was passiert, wenn man einfach mal fragt â und jemand sagt: âJa, lass uns das machenâ?
Genau so ist unsere Interview-Reihe âFrag mich mal!â entstanden. Aus einer kleinen Idee, ohne groĂen Plan. Aber mit ganz viel GefĂŒhl dafĂŒr, dass daraus mehr werden kann.
Zwar war es am Anfang fĂŒr mich nur ein kleiner Nebenschauplatz. Aber heute macht es mir richtig viel SpaĂ zu sehen, wie die Idee wĂ€chst, sich entwickelt und immer neue GesprĂ€che entstehen.
Wie aus einer Tauschaktion eine Interview-Reihe wurde
Eigentlich ging es ursprĂŒnglich ânurâ um einen Gastbeitrags-Tausch fĂŒr unsere Blogs. Es war eine Aktion, die ich im letzten Herbst angestoĂen hatte, fĂŒr ein bisschen gegenseitige Sichtbarkeit.
Als Maria sich darauf meldete: âWas fĂŒr eine tolle Idee, ich wĂ€re gerne dabeiâ, hatte sie noch eine andere Idee im GepĂ€ck und fragte mich: âWarum machen wir daraus nicht ein gegenseitiges Interview?â Ich musste nicht lange ĂŒberlegen und habe sofort zugesagt. Und so wurde aus dem geplanten Gastbeitrag, ein schriftliches Interview â ein richtig schönes GesprĂ€ch.
Und dann meinte Maria, warum denken wir nicht weiter und machen eine E-Book-Reihe daraus? Tja und so war unser Gemeinschaftsprojekt geboren.
Es sind persönliche GesprĂ€che, die Einblicke geben. Die zeigen, wie unterschiedlich â und gleichzeitig Ă€hnlich â zum Beispiel kreative Arbeit sein kann. Es geht um Erfahrungen und Impulse, die Leser*innen fĂŒr sich mitnehmen können. Es gibt Raum fĂŒr Persönlichkeit und Haltung.

âFrag mich mal!â â Das Tippbook fĂŒr inspirierende Antworten & Impulse zum Nachdenken und Immer-wieder-ReinblĂ€ttern ist allerdings viel mehr als ein Tippbook geworden, auch wenn es weiterhin so heiĂt.
Inzwischen sind drei GesprĂ€che als E-Book erschienen. Und das ist erst der Anfang. Ich habe noch viele Themenideen und potenzielle Interviewpartner*innen im Kopf und es gibt auch schon weitere Zusagen fĂŒr unsere Interview-Reihe âFrag mich mal!â.
Die Idee hinter âFrag mich mal!â
Das gegenseitige Interviewen ist einfach anders, als bei einem klassischen Interview â einer fragt, einer antwortet. Bei uns wird ein Hauptthema von zwei Seiten beleuchtet. Echte Einblicke und statt nur fĂŒnf oder sechs Tipps zu geben, gibt es persönliche Erfahrungen und inspirierende Impulse.
So können die Leser*innen authentische Einblicke gewinnen und sich vielleicht sogar selbst in den Antworten und Gedanken wiederfinden.
Die ersten Ausgaben
- In der ersten Ausgabe geht es um Buchgestaltung fĂŒr Selfpublisher.
Maria Al-Mana und ich sprechen unter anderem darĂŒber, worauf es bei der Gestaltung ankommt, wie ein Buchcover ein Teil der MarkenidentitĂ€t wird, was typische Fehler beim Selfpublishing sind, wie man sie vermeidet und noch vieles mehr.

- In der zweiten Ausgabe geht es um Upcycling-Kunst und nachhaltiges Design.
Hier sprechen wir zum Beispiel ĂŒber Annett Wagners Upcycling-Kunst, ĂŒber ihre Wege dorthin, ĂŒber nachhaltiges Design, Werte & Haltung, dazu ein paar Tipps wie man als AnfĂ€nger*in mit Upcycling-Kunst starten kann.
- Und in der dritten Ausgabe âWenn Worte wirken.â âŠ
sprechen Dr. Gudrun Hermann und ich ĂŒbers Schreiben allgemein. Ăber die Verbindung von Text und Design, welche Bedeutung das Schreiben fĂŒr uns hat, ĂŒber schreibende Frauen und Raum fĂŒr weibliche Stimmen, Perspektiven und noch einiges mehr.
âWenn Worte und Gestaltung zusammenarbeiten, entsteht etwas Besonderes.â
Was ich aus den GesprÀchen mitgenommen habe
Jedes Interview war fĂŒr mich inspirierend und spannend. Ich habe Gemeinsamkeiten entdeckt, wie die Tatsache, dass wir kreativen Menschen oft ganz Ă€hnlich ticken. Und etwas, das ich auch in vielen Projekten sehe: Wirklich stimmige Gestaltung entsteht nicht im Schnellverfahren. Sie braucht Zeit, Klarheit und oft auch den Mut, Dinge reifen zu lassen.
âProzesse brauchen einfach Zeit und Ruhe, um zu reifen.â
Was mir auch mal wieder bewusst wurde, dass wir (kreativen) Frauen gemeinsam viel mehr erreichen können. Und KreativitĂ€t kann etwas bewirken, was manchen vielleicht auf den ersten Blick gar nicht klar ist â dazu passt ĂŒbrigens auch mein Beitrag âFrieden beginnt im Kleinen â wie KreativitĂ€t dabei helfen kannâ.
Wie es weitergeht â ein kleiner Ausblick
Bald entsteht Ausgabe 4 â der Arbeitstitel steht schon: âZwischen Nachhaltigkeit und sozialer Wirkungâ â Ein GesprĂ€ch ĂŒber Recycling, Verantwortung und die Kraft kleiner Ideen.
Wie es dazu kam? Vor kurzem entdeckte ich einen interessanten LinkedIn-Beitrag und dachte, das wĂ€re doch ein wunderbares Thema fĂŒr unsere Interview-Reihe. Also habe ich mich flink vernetzt und meine Idee vorgeschlagen. Ein paar Tage spĂ€ter haben wir telefoniert â es war ein wundervolles, offenes und inspirierendes GesprĂ€ch. Wir waren sofort auf einer WellenlĂ€nge und sie war begeistert von der Interview-Idee und hat zugesagt.
Es fĂŒhlt sich fast schon wie ein SelbstlĂ€ufer an, unsere Interview-Reihe. Denn ich habe bereits zwei weitere Zusagen â fĂŒr Ausgabe 5 und 6 und eine Interessentin, die sich demnĂ€chst melden will mit ihrer Themenidee â ich bin gespannt. Die positive Resonanz auf die Reihe zeigt mir, es besteht Interesse fĂŒr unsere, etwas andere Interview-Reihe. So schön.
Eine Idee, die Wurzeln und FlĂŒgel hat
Ich merke, wie sich die Idee, die Themen, weiterentwickeln und wer weià was noch alles kommt, welche Wirkung wir damit erzielen können?
Es zeigt mir, dass man mit vermeintlich kleinen Ideen, direkten Kontakten zu den Menschen, viel erreichen kann. Ein schöner Nebeneffekt: Solche gemeinsamen Aktionen machen uns auch ein StĂŒck weit unabhĂ€ngiger von Suchmaschinen, KI und Social Media und den unberechenbaren Algorithmen. Es ist unser Ding und es funkt niemand dazwischen.
Vielleicht auch du?
Und neugierig geworden?
Wenn du beim Lesen gerade gedacht hast, das ist spannend, starke Idee, dann schau gerne in die bisherigen Ausgaben rein â oder schreib mir, wenn du selbst Teil von âFrag mich mal!â werden möchtest. Ich freue mich auf deine Idee.

⊠ist seit 22 Jahren Grafikdesignerin. Ihr Schwerpunkt ist nachhaltiges Design. Sie gestaltet Logos & Branddesigns. Sie unterstĂŒtzt kleine Manufakturen, Solo-SelbststĂ€ndige & VisionĂ€r*innen beim gesamten Markenauftritt. Ihr Angebot richtet sich an Menschen, die fĂŒr ihre Idee brennen, die Nachhaltigkeit nicht als Trend verstehen und etwas in dieser Welt bewirken wollen.
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