Nach einem halben Jahr Auszeit, bin ich heute mal wieder dabei, bei der Blogaktion 12 von 12, die Caroline von „Draußen nur Kännchen“ am Leben hält. Es war so ein Bauchgefühl. Hatte einfach mal wieder Lust, dabei zu sein.
Ja, es ist sog. Thin Content. Nichts Besonderes, kein spannender Inhalt, kein Mehrwert für meine Leser*innen, einfach nur ein paar Bilder, ein bisschen Behind the scences zu meinem heutigen Montag.
Wie auch immer, hier ist mein Tag …
… der 12. Januar 2026.
Der Start in die neue Woche war eher so lala. Das Bett war so schön warm und kuschelig und ich hatte so gar keine Lust aufzustehen, weil ich wusste: Draußen ist es kalt, ungemütlich, vermutlich noch mehr Schnee, glatte Straßen und Wege, da macht das Laufen einfach keinen Spaß. Ich laufe wirklich sehr gerne. Und am liebsten sehr flott. Aber bei dem Wetter … na ja … aber Hund muss/will raus …

So habe ich mich mit einiger Verspätung dann doch 😉 aus dem muckeligen Bett geschält. Hund geknuddelt, ab ins Bad, angezogen und raus zum Schneefegen. Eine abgekürzte Runde auf vereisten Wegen gelaufen und danach gab’s lecker Frühstück (Vollkornbrötchen und Hagebutten-Konfitüre – alles selbstgemacht) …

Und wie seit einiger Zeit – bei meiner zweiten Tasse Kaffee – in mein neues Sketchbook gezeichnet, das dieses Mal ein Mix aus Sketchbook und Art-Journal werden soll – mit meinem neuen Lieblings-Fineliner 0,03 mm! Love it.

Und so habe ich vor mich hin gemalert und die Zeit vergessen … ups. Zeit zum Tee kochen (heute Fenchel, Holunderblüten – eigene Mischung).

Und ab an den Schreibtisch. Mails checken und beantworten. Für einen Kunden eine kleine Änderung an einem Flyer erledigt. Für mein/unser zweites E-Book der Interviewreihe „Frag mich mal!“ – kennst du nicht? Schreib mir eine E-Mail und du kommst in den Lostopf – einer Interessentin für ein Interview geantwortet. Und einen weiteren Kommentar zu meinem Rückblick beantwortet.

Ich will gerade mein Mailprogramm schließen – das mache ich seit neustem immer, nach dem morgendlichen Check, damit ich mich nicht ständig von neuen Mails ablenken lasse – da sticht mir eine Mail ins Auge, die mein Interesse weckt. Also habe ich noch ein paar Minuten dran gehängt und mit einem Tool von snipki.de gespielt.
Meine Reise, wie die KI mein LinkedIn-Profil ausliest. Ich hätte es noch modifizieren können, aber so viel Zeit wollte ich dafür nicht investieren. Zumal inhaltlich alles korrekt ist. Das Ergebnis, das mir am besten gefiel, siehst du hier:

Da es erst morgen mit einem Kundenprojekt (Logo-Design) weitergeht, habe ich mich heute „nur“ noch um meine Projekte gekümmert. Bei Pinterest den fünften Pin zu den Designtrends 2026 gepinnt.
13.15 Uhr Mittagspause. Ein Apfel.

Und anschließend eine weitere kleine Runde mit Remo, bei Nieselregen. War nicht schön. Und sehr rutschig.
Zurück am Schreibtisch. Ein Blick auf meinen Wochenplan, der mir sagt, ich soll heute mal wieder einen Beitrag für mein Google-Profil schreiben. Und das mache ich dann auch. Anschließend fange ich mit diesem Blogbeitrag an.
Ein Blick aus dem Fenster. Der Regen hat aufgehört. Als ich so aus dem Fenster sehe, wundere ich mich mal wieder, warum mein Weihnachtskaktus dieses Jahr so spät dran ist. Sehr seltsam …

Als ich so beim Gucken und Wundern 😉 bin, sehe ich eine Kohlmeise in der Weide herum hopsen. Oh Mann … ganz vergessen: die Vögel haben sicher kaum noch Futter draußen. Also schnell die Jacke übergeworfen und nachgesehen.
In der Tat, es ist fast alles weggefuttert. Also mache ich die Futterstelle sauber und fülle wieder nach – ein bunter Mix, damit für alle etwas dabei ist.

Kaum bin ich wieder in der Wohnung, kommen die kleinen Kerls auch schon wieder angeflogen: als erstes die Spatzenbande (lieb sie), Kohl- und Blaumeisen und ein Amselmännchen. Das Rotkehlchen habe ich heute nicht gesehen. Und so bleibe ich noch eine Weile am Fenster stehen, beobachte sie und mache ein Foto. (Ja, ich weiß, die Meisenknödel sind nicht optimal. Zwei sind noch übrig, danach kaufe ich keine mehr. – Keine Ahnung, was mich da geritten hat. :-/ )
17.15 Uhr – Wie schön, obwohl es so trübe und grau ist, es ist schon spürbar länger hell. – Meine To Dos für heute sind erledigt und mache einfach etwas früher Schluss. Kann ich ja halten, wie ich mag als Selbstständige. Dafür sitze ich ein anderes Mal wieder bis spätabends.

Schaue dann noch mal kurz bei LinkedIn rein, begrüße zwei neue Kontakte und überlege, ob ich noch etwas durch den Feed scrollen soll? Nö. Morgen ist mein LinkedIn-Tag. Da nehme ich mir extra Zeit für Kontaktpflege und so.
Gleich ist es halb sechs, wird Zeit mir zu überlegen, was ich heute Abend kochen will? Worauf habe ich Lust? Also verschwinde ich in der Küche.
Ich entscheide mich für …

Da die Patties eine Weile ruhen müssen, geht’s vorm Essen zu einer Mini-Abendrunde mit Remo, meinem Feelgood-Manager, dem es momentan nicht so gut geht (ist verliebt und frisst mal wieder nichts).
Ach ja: Nach dem Abendessen gibt es noch ein Leckerli für mich, die letzte Praline vom „Kunden-Dankeschön“. Und Remo bekommt seine Kaustange, die mag er immer.

Die allerletzten Taten für heute: ich schreibe ein paar Zeilen in mein Tagebuch und eine halbe Stunde Workout (Yoga, Pilates und so). Füße hoch, ARTE Mediathek an …
Wie war dein Tag?

… ist seit 22 Jahren Grafikdesignerin. Ihr Schwerpunkt ist nachhaltiges Design. Sie gestaltet Logos & Branddesigns. Sie unterstützt kleine Manufakturen, Solo-Selbstständige & Visionär*innen beim gesamten Markenauftritt. Ihr Angebot richtet sich an Menschen, die für ihre Idee brennen, die Nachhaltigkeit nicht als Trend verstehen und etwas in dieser Welt bewirken wollen.
Vernetze dich gerne mit ihr bei > LinkedIn.