Du bist Gründer*in und willst mit deinem Business starten. Aber, da ist dieser Gedanke: „Ich würde ja gerne anfangen … aber ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Was hat Priorität bei meinem Branding?“ Diese oder ähnliche Sätze habe ich schon öfter gehört. Der Wille ist da. Die Motivation auch. Aber …
Oder du bist schon eine Weile im Geschäft und du weißt, dass dein Auftritt überarbeitet werden müsste. Eigentlich willst du loslegen. Und dann fängt es an: das Grübeln. Abwägen. Vergleichen.
Wo fange ich an?
Was ist jetzt am wichtigsten?
Was kann warten?
Plötzlich wirkt alles wie ein riesiger unüberwindbarer Berg. Die Zeit geht dahin. Und statt anzufangen, passiert … genau: nichts. Schade.
Wie und wo soll ich anfangen?
Ja, solche Situationen erlebe ich immer wieder. Vielleicht erkennst du dich darin sogar wieder? Dir kommt sogar der Gedanke, das ist nur meine Faulheit? Oh nein. Ganz im Gegenteil. Oft sind es einfach die viel zu vielen Möglichkeiten, die überfordern. Das führt dann oft zu Unsicherheit.
Vielleicht schleicht sich auch dieser Gedanke ein: Was, wenn ich etwas falsch mache? Oder du landest im Vergleich mit anderen. Alle wirken weiter, klarer, professioneller. Und zack – sind sie da: die Selbstzweifel.
Das Ergebnis?
Du trittst auf der Stelle. Kommst nicht weiter. Erstarrst.
Und irgendwann kommt auch noch Frust dazu, weil eben nichts vorangeht.
Der Denkfehler am Anfang
Gerade bei Gründer*innen sehe ich oft noch etwas anderes: „Ich brauche erst alles, bevor ich starten kann.“ Zum Beispiel …
- ein Logo
- Farben
- Schriften
- eine Website
- Social Media Vorlagen
- Geschäftsausstattung
- Flyer … und, und, und.
Und am besten alles gleichzeitig.
Kein Wunder, dass sich das überfordernd anfühlt.
Denn vieles oder alles davon ist komplettes Neuland. Du kannst den Aufwand schwer einschätzen.
Du weißt nicht, was wirklich notwendig ist, was für dich in der aktuellen Situation richtig ist und was noch Zeit hat und später dazu kommen kann.
Die gute Nachricht für dich:
Du musst nicht mit allem gleichzeitig starten. Zumal eine Marke ohnehin nicht mal eben an einem Wochenende entsteht. Sie entwickelt sich. Schritt für Schritt. Es dauert so lange wie es eben dauert und wie es für dich ohne Druck und in Ruhe machbar ist.
Ich mag dafür übrigens den Vergleich mit einer Pflanze.

Am Anfang ist der Samen = deine Idee, dein Angebot. Du setzt ihn in die Erde, gießt ihn, gibst ihm Licht und Zeit. Und langsam zeigen sich die ersten kleinen Blätter. Du kümmerst dich weiter. Und mit der Zeit wächst daraus etwas Starkes. Eine starke Pflanze, die Früchte trägt, die du ernten kannst. Genauso ist es auch mit deiner Marke.
Meine drei einfachen Tipps für deinen Start:
1. Eine klare Idee
Was genau bietest du an?
2. Eine einfache visuelle Richtung
2–3 Farben + eine Schrift reichen völlig für den Anfang.
3. Ein Kanal
Starte mit einem. Nicht mit fünf gleichzeitig.
Wenn du dir dabei etwas Unterstützung wünschst, genau dafür habe ich meine Freebies entwickelt:

- Workbook Nachhaltiger Markencheck
(in 10 Minuten Klarheit für deinen nachhaltigen Auftritt) - Quick & Clean Tipps fürs Branding
(Mini-Guide – kleiner Werkzeugkasten für dein Branding) - DIY Logo Tipps (Guide für Selbstgestalter)
Damit du einen einfachen Einstieg hast – ohne dich zu überfordern. Und denke daran: du musst nicht perfekt starten. Du musst nur anfangen. Step by Step.
Wenn du alleine nicht weiterkommst
Wenn du merkst, dass du alleine nicht weiterkommst: Ich bin da.
Wir können ganz unverbindlich schauen, wo du gerade stehst und was du wirklich brauchst. Ob punktuelle Unterstützung, ein Logo oder eine Begleitung über mehrere Monate – so, dass deine Marke in Ruhe wachsen kann. Und sich am Ende genauso anfühlt wie dein Lieblingspulli.
PS: Auch mein Weg war und ist eine Reise, die immer weiter geht.

… ist seit 22 Jahren Grafikdesignerin. Ihr Schwerpunkt ist nachhaltiges Design. Sie gestaltet Logos & Branddesigns. Sie unterstützt kleine Manufakturen, Solo-Selbstständige & Visionär*innen beim gesamten Markenauftritt. Ihr Angebot richtet sich an Menschen, die für ihre Idee brennen, die Nachhaltigkeit nicht als Trend verstehen und etwas in dieser Welt bewirken wollen.
Vernetze dich gerne mit ihr bei > LinkedIn.